Darf ich bitte "Younger" sein....

Es ist Freitagabend. 23:22 Uhr. Und ich muss einfach etwas gestehen.

Ich sitze auf dem Sofa, die Decke halb über den Knien, und auf dem Fernseher flimmert der Schriftzug Younger.
Ich weiß genau, was man jetzt erwarten könnte: „Tina, Netflix ist Zeitverschwendung!
Du solltest schreiben, planen, weiterdenken!“ Aber irgendwie… sitze ich hier.

Und schaue zu. Und das fühlt sich gerade echt gut an.

Ich habe mir diese Serie nicht ausgesucht, weil sie tiefgründig wäre.
Sie ist nicht Lebenstragend. Sie ist nicht der große Mindset-Booster.
Aber sie hat mich in den letzten Tagen immer wieder abgeholt – und zwar auf diese ganz simple Weise:
Sie bringt mich dazu, darüber nachzudenken, wie alt ich mich eigentlich gerade fühle.

Ich bin 37 Jahre alt. Und mal ehrlich: Wie fühlt sich das eigentlich an? Ich habe letztens ein Foto von mir gesehen, das vor zehn Jahren entstanden ist.
Und mein erster Gedanke war: Eigentlich siehst du heute irgendwie noch ähnlich aus.
Natürlich ist das nicht zu vergleichen, weil Fotos lügen und Zeit Dinge verändert. Aber dieser erste Moment war einfach: Huch. Okay.

Und dann diese Serie. Diese eine Figur – Liza.
Ich sitze da, frage mich viel zu häufig: Kommen Liza und Charles jetzt endlich zusammen oder nicht? Und während ich das frage, merke ich, dass ich mich dabei irgendwie wiedererkenne.
Weil es mich an früher erinnert, als meine Mama und ich zusammen „Sex and the City“ geschaut haben.
Ohne Handy - gab es damals noch nicht. Ohne Ablenkung. Nur wir, zusammen auf der Couch.
Und ich erinnere mich daran, wie wir darauf gewartet haben, dass die Uhr endlich um 20:15 schlägt ( oder war es 21:15 Uhr? ) .

Und genau dieses Gefühl ist es, das mir diese Serie gerade wieder schenkt.

Nicht, weil sie perfekt ist. Sondern weil sie mich daran erinnert, dass ich mich fühlen darf, wie ich mich fühle.
Dass ich gleichzeitig Visionen haben darf und trotzdem auch manchmal mich in der Suche nach der Kreativität verlieren darf.

Und dann laufen mir diese Gedanken hinterher wie ein Echo, das ich die ganze Woche schon mit mir herumtrage: Was bedeutet eigentlich Alter? Was bedeutet „jung sein“? Was bedeutet „alt sein“? Und warum schieben so viele Menschen all das auf das Alter?
Zwei Kundinnen haben mir diese Woche unabhängig voneinander erzählt, dass sie in ihrem Umfeld hören: „Na klar, mit 60 hat man Schmerzen. Mit 60 schläft man nicht mehr gut.
Das ist einfach normal“.

Und ich dachte: Nein. Ist es nicht.

Natürlich verändern sich Dinge im Körper. Hormone. Energie. Zyklen. Ja. Aber dass es normal wäre, dass man sich deswegen schlechter fühlt, schlechter schläft, weniger Freude hat – das ist vielleicht normal geworden in unserer Gesellschaft, aber es ist nicht unausweichlich.

Und während ich darüber nachdenke, spüre ich diesen inneren Glockenschlag, der bei mir manchmal so präsent ist: die biologische Uhr. Nicht nur als Uhr. Sondern als laute Erinnerung, das in mir tickt (das Mamasein). Sehr laut und beständig. Und es erinnert mich daran: Ich habe keine Zeit zu verlieren – aber ich darf bewusst leben.

Das Alter ist nicht einfach eine Zahl.
Es ist eine Lebenseinstellung.

Mit meiner Reise zur basischen Ernährung und zu den ätherischen Ölen ist auch eine andere Reise entstanden: die Reise ins Jetzt.
Nicht weg von etwas.
Sondern hin zu etwas.
Zu dem, was gerade ist.
Und zu dem, was uns gut tut – körperlich, mental, emotional.

Denn ganz ehrlich: Vergangenheit haben wir nicht mehr.
Und die Zukunft gibt es noch nicht.
Alles, was wir haben, ist dieser Moment.
Und wie wir ihn leben, wie wir ihn fühlen, wie wir ihn genießen – das ist es, was zählt.

Ich habe diese Woche einen Podcast von Dieter Lange gehört. Und ein Satz daraus hat mich tief berührt:

„Verstehen ist der Trostpreis. Erleben ist der Hauptpreis.“

Und das trifft es so sehr.
Nicht alles verstehen.
Nicht alles analysieren.
Nicht alles erklären müssen.
Sondern erleben.

Und je mehr ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir:
Was uns wirklich jung hält, ist nicht die Anzahl der Jahre auf dem Papier, sondern die Art, wie wir sie leben.

Nicht das Alter ist der Feind.
Nicht die Erfahrung ist der Gegner.
Es ist die Angst davor, nicht mehr „jung“ zu sein.
Und damit meine ich nicht jugendlich aussehen.
Ich meine dieses Gefühl von Neugier.
Von Mut.
Von Freude.
Von Staunen.
Von Bereitschaft, neue Dinge auszuprobieren, ohne sofort zu wissen, ob sie funktionieren.

Es gibt so viele „Jungbrunnen“-Übungen, -Methoden, -Tricks, -Rezepte.
Und ja, sie alle haben ihren Wert.
Aber am Ende glaube ich:
Was uns wirklich jung hält, ist die Fähigkeit, Kind in uns selbst zu bleiben.

Uns zu freuen, wenn es schneit.
Im Regen zu tanzen, statt uns zu verstecken.
Neue Orte zu betreten, neue Menschen kennenzulernen.
Und uns zu erlauben, noch nicht alles zu wissen, was am Ende passiert.

Das ist es, was mich inspiriert.
Mich wach hält.
Mich motiviert, weiterzugehen – mit all dem, was ich liebe:
Rezepte, Genuss, bewusste Ernährung, ätherische Öle, Austausch, Begegnung.

Und genau deshalb schreibe ich das alles auf- mitten in meinem eigenen Prozess.

Und vielleicht geht es dir ja gerade ähnlich, während du das hier liest.
Vielleicht sitzt du auch manchmal vor einer Serie, die dich berührt, obwohl du „eigentlich“ etwas ganz anderes tun wolltest.
Vielleicht denkst du über dein Alter nach.
Über deine Energie.
Über deine Rolle.
Über dein Warum.

Dann nimm das als Einladung:
Das Alter ist nur eine Zahl.
Das Leben ist ein Moment.
Und du darfst ihn mit allen Facetten erleben.

Und wenn du magst, gehen wir gemeinsam weiter.
In Genuss.
In Verbindung.
In Wachstum.

Reise in die Vergangenheit

Ich gestehe:
Man sieht es auf den Bildern – auch ich habe keine Jungbrunnenformel.

Kein Filter, kein perfektes Licht kann das ersetzen, was von innen kommt. Und genau das ist mir bei all der Recherche, bei all den Gedanken über Alter, Jungsein und Lebensgefühl so klar geworden: Glück ist der wahre Jungbrunnen.

Natürlich gibt es Bearbeitungen. Natürlich gibt es schöne Winkel, gute Tage, bessere Tage. Aber das, was du von innen heraus ausstrahlst, lässt sich nicht faken. Nicht dauerhaft. Nicht ehrlich. Und ganz sicher nicht ersetzen.

Was wir fühlen, wie wir mit uns sprechen, wie wir für uns sorgen – das sieht man. In den Augen. In der Haltung. In der Energie, mit der wir durch den Raum gehen.

Und genau deshalb glaube ich so sehr daran, uns gemeinsam etwas Gutes zu tun.
Mit ätherischen Ölen, die beruhigen, motivieren, inspirieren.
Mit Supplements, die heute kein Luxus mehr sind, sondern echte Unterstützung.
Und mit Ernährung – dieser so oft unterschätzten, aber unfassbar kraftvollen Säule unseres Lebens.

Meine Routinen

MetaPWR Advantage + Kollagen – mein Start in den Tag für Stoffwechsel, Haut & Kraft

MetaPWR Öl im Wasser – täglich, für Fokus & innere Energie

Adaptive Kapseln – 1× am Tag, wenn das Leben laut wird

Weihrauch – ein Tropfen unter die Zunge, für Zellbalance & Erdung

Lemon – über den Tag verteilt, für Frische & Klarheit

Wild Orange – im Salat oder Wasser, für Leichtigkeit & Lebensfreude

Yarrow|Pom – meine tägliche Gesichtspflege, ehrlich: nicht zu ersetzen

Serenity – abends, um loszulassen & tief zu schlafen

Alles keine Zauberei – sondern kleine, konsequente Rituale, die mich im Alltag tragen.

Du möchtest auch starten- meld dich gerne!

Flow-Bowl für innere Jugend

Zutaten (2 Portionen)

150 g Belugalinsen

2 kleine rote Beeten (vorgegart oder frisch)

1 reife Birne

2 Handvoll junger Blattspinat

80–100 g Ziegenkäse

1 Handvoll Walnüsse

Saft von 1 Orange

1–2 TL Agavendicksaft

Salz & Pfeffer

1 TL getrockneter Oregano

3 Tropfen Wild Orange ätherisches Öl (Lebensmittelqualität)

Etwas Olivenöl / Kokosöl zum Braten

Zubereitung

Die Belugalinsen nach Packungsanweisung garen, bissfest lassen, abgießen und leicht ausdampfen lassen.
Die rote Beete in feine Spalten oder Würfel schneiden. Die Birne entkernen und in dünne Spalten schneiden.

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, die Birnenspalten kurz anrösten, bis sie leicht karamellisieren. Rote Beete zugeben, kurz mitwärmen, mit einer Prise Salz und Oregano würzen.

Die Linsen unterheben und alles sanft vermengen. Nun den frisch gepressten Orangensaft und den Agavendicksaft dazugeben, einmal aufkochen lassen und dann vom Herd ziehen. Jetzt erst den einen Tropfen Wild Orange unterrühren – für Frische, Flow und diesen besonderen Kick.

Den Blattspinat auf Tellern verteilen, die warme Linsen-Beete-Birnen-Mischung darauf geben. Ziegenkäse zerbröseln, Walnüsse grob hacken und darüberstreuen. Mit Pfeffer abschmecken.

Jung bleiben heißt nicht, die Zeit anzuhalten.
Sondern ihr mit Neugier zu begegnen.
— Tina
Tina Pantke