Zwischen Senfgurken & Pralinen gab es den “AHA” Moment
Ich stand am Mittwochmorgen in Berlin in einer dieser Hallen, in denen die Luft schon vibrierte – obwohl offiziell noch niemand da war.
Noch keine Besucher. Kein Gedränge. Kein Lärm, der dir die Gedanken wegschiebt.
Nur dieses typische „kurz vor Start“-Gefühl.
Die Aussteller waren schon wach, schon im Modus.
Man sah es ihnen an: müde Augen, leicht hektische Hände, irgendwo zwischen „bloß nichts vergessen“ und „bitte lass heute ein guter Tag werden“.
Und ich? Ich stand da mitten drin und dachte nur:
Wow. Berlin. Und ich. Schon wieder.
Diese Stadt ist wie so ein Mensch, den alle feiern – und du versuchst wirklich, es zu verstehen… aber deine Zellen sagen einfach:
„Nee. Nicht mein Ort.“
Und bevor du jetzt die Seite schließt, weil du denkst, ich feier Berlin nicht – doch. Die Stadt hat tolle Seiten, wirklich. Kultur, Energie, Vielfalt. Und ich bewundere Menschen, die hier aufblühen.
Aber ich merke es immer wieder: Berlin ist einfach nicht mein Zuhause.
Und wisst ihr, was ich dann liebe?
Den Moment, wenn ich später auf der Autobahn Richtung Osten fahre. Wenn Berlin kleiner wird. Wenn mein Kopf leiser wird und ich innerlich durchatme.
Und ja – letztens habe ich sogar ein „Erinnerungsfoto“ bekommen… allerdings nicht von mir, sondern von einem hell rot leuchtenden Blitzer, der ganz offensichtlich der Meinung war:
„Tina, fahr mal nicht so motiviert nach Hause.“ 🙃
Aber gut.
Zurück zu diesem Morgen.
Denn die Wahrheit ist: Ich musste an diesem Tag da sein. Und zwar nicht nur körperlich, sondern auch innerlich.
Weil diese Woche tobte sie wieder: die Grüne Woche. Groß. Laut. Lebendig. Berlin in seiner vollen Wucht.
Und wir waren eingeladen – zu einem exklusiven Rundgang durch die Hallen, noch vor der offiziellen Eröffnung. Hinter die Kulissen, bevor die Massen kommen.
Und es war irgendwie verrückt, wieder dort zu stehen, weil ich selbst jahrelang auf der Grünen Woche gearbeitet habe. Als Hostess, als Servicekraft, überall wo man mich brauchte. Ich habe entweder für Eberswalder Wurstwaren laut durch die Halle geschrien:
„Schlackwurst für 5,00 Euro!“
oder ich habe in der Brandenburg-Halle Wein eingeschenkt und mittags gefühlt ganze Menschenmassen versorgt.
Dieses helle Licht, diese Unmengen an Menschen, diese Lautstärke – das war schon früher nicht leicht für mich. Und ich dachte lange:
„Stell dich nicht so an.“
Heute weiß ich: Ich bin einfach sensibel. Nicht schwach. Sensibel.
Und ich darf mich vorher schützen. Ich darf Routinen haben. Ich darf mich vorbereiten. Ich darf Dinge lieben – und trotzdem Grenzen haben.
Und genau so standen meine liebe Küchenchefin Vinia und ich morgens kurz nach 08:00 Uhr in diesen Hallen.
Die Stände waren noch nicht geöffnet – aber alles war bereits in Bewegung.
Wir gingen von Stand zu Stand und schauten in diese Gesichter kurz vor dem Start: leicht gestresst, noch ohne Kaffee, aber voller Hoffnung. Und Leute… ich war begeistert.
Nicht nur von den Produkten – sondern von den Menschen.
Denn wisst ihr, was mich wirklich gepackt hat? Nicht die Marmelade. Nicht der Käse. Nicht die Wurst. Nicht die Pralinen.
Sondern die Art, wie manche Menschen über ihr Produkt sprechen. Oder besser gesagt: wie sie es leben.
Da war ein Mann, der uns von einer Marmelade erzählt hat – und ich schwöre euch, ich habe selten jemanden so emotional über etwas sprechen hören.
Die Marmelade hieß „Senfliebe“. Und nein… das ist kein Witz. Er macht sie aus Senfgurken, er beschreibt Geschmack wie andere Menschen Liebesgeschichten und er etikettiert jedes Glas noch selbst, per Hand.
Er stand da mit müden Augen, aber mit dieser glitzernden Begeisterung… und ich dachte nur:
„Okay, ich will diese Marmelade nicht probieren – ich will sie adoptieren.“
Diese Marmelade war nicht einfach Marmelade. Es war Geschichte. Es war Leidenschaft. Es war Persönlichkeit.
Oder diese Dame mit Pralinen: sie produziert in einer winzigen 24qm Küche. Gegen alle Widerstände. Hat sich nebenbei zertifizieren lassen, sich reingekämpft, durchgebissen, gezweifelt, weitergemacht. Und in den letzten zwei Jahren hat sie mehr Goldpreise abgeräumt als sie sich je hätte vorstellen können – und sie hat das erzählt, als wäre es das Normalste der Welt. Nicht überheblich. Nicht laut. Sondern voller stiller Kraft.
Und ich saß innerlich da und dachte:
Wie großartig kann ein Mensch bitte sein, wenn er nicht aufgibt?
Natürlich: Viele Produkte waren lecker. Manche waren kreativ. Manche wirklich besonders.
Aber was mich am meisten berührt hat, waren diese strahlenden Augen. Diese müden, aber leuchtenden Augen. Dieses „Ich weiß, warum ich hier stehe.“ Dieses „Ich bin dafür losgegangen.“
Denn genau das ist es doch, was Dinge lebendig macht.
Nicht das Produkt.
Sondern die Geschichte dahinter.
Das Wissen.
Die Mission.
Und die Liebe, die in etwas steckt.
Als ich nach Hause kam, war ich voll. Nicht satt – sondern innerlich aufgeladen. Ich habe mich hingesetzt und angefangen zu schreiben. Weil ich gemerkt habe: Genau darum geht es mir.
Ich will inspirieren mit Dingen, die dein Leben positiv verändern können. Ich will, dass Menschen sich wieder trauen zu fühlen. Zu glauben. Zu machen. Und ich will eine Community aufbauen (oder weiter wachsen lassen), die mehr will als nur „gesund sein“.
Lebendig. Kreativ. Und voller Tatendrang.
Und jetzt kommt mein Lieblingssatz des Tages:
Lass uns nicht nur über Produkte reden.
Lass uns über das beste „Produkt“ sprechen, das es gibt: DU.
Du bist es wert, dich neu zu entdecken. Du bist es wert, dich zu verändern.
Du bist es wert, neue Wege zu testen – auch wenn du noch nicht weißt, wie sie enden.
Jeder Invest in dich ist ein guter Invest.
Und ganz ehrlich: Das ist die einzige Rendite, die dich wirklich glücklich macht.
Du bist es wert
Ich möchte euch in den nächsten Wochen noch mehr mitnehmen in meine Routinen.
Nicht, weil ich denke, dass ich „die perfekte Morgenroutine“ habe – ganz sicher nicht 😄
sondern weil ich immer wieder merke: Energie entsteht nicht durch große Pläne. Energie entsteht durch kleine Dinge, die man wirklich macht.
Gerade im Winter, wenn alles dunkler ist, die Tage kürzer werden und der Kopf gefühlt nie still steht, brauche ich morgens etwas, das mich erdet und stärkt.
Mein Start: Kollagen & Meta Power
Mein Morgen beginnt fast immer mit Kollagen + Meta Power.
Für mich ist das nicht nur ein Supplement – es ist ein Ritual. Ein Startsignal.
Ein innerliches: „Okay Körper, ich hab dich.“
In Kombination mit meinen Supplements (vor allem VMG) fühlt sich das an wie eine Routine, die mich wirklich trägt – ohne mich zu überfordern.
Vormittags: Klarheit & Fokus
Vormittags begleitet mich dann meistens Grapefruit oder Lemon – einfach, weil ich sofort merke, wie sehr mich das klarer macht.
Und wenn mein Nervensystem wieder schneller rennt als ich selbst, kommt mein absoluter Liebling:
✨ Adaptive am Hals (oder auch Citrus Bliss) – je nachdem, was ich gerade brauche.
Manchmal nutze ich die Öle intuitiv.
Und manchmal ganz bewusst nach dem Motto: „Ich brauch dich. Jetzt.“
Das Wichtigste? Kontinuität.
Nicht einmal perfekt – sondern jeden Tag ein bisschen.
Denn genau darin liegt der Gewinn.
Und das Beste an den Produkten? Du bekommst nie nur das Produkt.
Du bekommst immer auch:
meine persönliche Beratung
kostenfreien Zugang zur Akademie
Zugang zu meiner Community
Workshops & Wissen genau passend zu deinen Themen
Denn ganz ehrlich: Persönliches Wachstum passiert nicht allein – sondern in Gemeinschaft.
WInter Soul-Bowl
mit Goldhirse, Rote-Bete-Würfeln, Fetakäse & Wild Orange
Warum ich dieses Rezept liebe
Weil es alles vereint, was wir im Winter brauchen:
Wärme + Frische + Bitterstoffe + Farbe + Aroma.
Und diese Kombi aus Mandarine + Chicorée + Wild Orange ist wirklich wie ein kleiner Lichtstrahl mitten im Januar.
Zutaten (für 2 Personen)
Bowl-Basis
120 g Goldhirse
250–300 ml Wasser
1 Prise Salz
Gemüse & Frische
1 Chicorée
150 g vorgekochte Rote Bete (oder selbst gegart)
1–2 Handvoll Petersilie (frisch!)
Soul & Crunch
100 g Fetakäse
1–2 EL Kürbiskerne oder Walnüsse (optional, aber genial)
Mandarinen-Topping
2 Mandarinen
1 TL Olivenöl oder 1 TL Butter/Ghee (wenn nicht vegan)
1 Prise Zimt (optional, aber wintermagisch)
Dressing
2 EL Olivenöl
Salz + Pfeffer
optional: 1 TL Agavendicksaft oder Honig
1–2 Tropfen doTERRA Wild Orange 🍊
Zubereitung (easy & schnell)
Goldhirse kochen
Hirse heiß abspülen, dann mit Wasser + Salz ca. 10–12 Min. köcheln lassen. Danach 5 Min. ziehen lassen.Rote Bete würfeln
In kleine Würfel schneiden (je kleiner, desto besser für die Bowl!).Chicorée schneiden
In feine Streifen schneiden. Petersilie grob hacken.Mandarinen braten
Mandarinen schälen, in Scheiben teilen.
In einer Pfanne Öl erhitzen und die Mandarinen kurz anrösten, bis sie leicht karamellisieren. (Optional Zimt drüber – wow!)Dressing rühren
Olivenöl + Salz + Pfeffer + optional Agave verrühren.
Ganz am Ende: 1–2 Tropfen Wild Orange rein.Anrichten
Goldhirse in die Bowl → Chicorée + Rote Bete → Feta drüber → Mandarinen on top → Petersilie + Kerne → Dressing.
Tina-Tipp
Wenn du willst, dass es noch „mehr Soul“ wird:
eine Prise Zimt + etwas Zitronenabrieb ins Dressing.
Das macht’s sooo rund.
„Du musst nicht warten, bis der Winter vorbei ist.
Du darfst dir dein Licht selbst anmachen.“