Empfang ist nicht alles
Ich stand mitten auf einer Wiese. Den linken Fuß auf einem kleinen Grasbüschel, den rechten irgendwo im hohen Gras, mein Handy ausgestreckt Richtung Himmel und den Kopf leicht schräg gelegt. Meine Freundin hatte nämlich gerade gesagt: „Genau da hattest du eben Empfang.“
Also stand ich da.
Mitten im Nirgendwo.
Vor mir hüpfte ein Reh gemütlich über die Koppel, hinter mir beobachtete Florian das ganze Schauspiel mit diesem Blick, den vermutlich nur Ehemänner entwickeln, die ihre Frauen schon sehr lange kennen. Ich drehte mich langsam im Kreis, hob das Handy noch ein kleines Stück höher und freute mich kurz über einen einzigen Balken. Zwei Sekunden später war er wieder verschwunden. Statt LTE begrüßte mich ein kleines „E“, das ungefähr so motivierend ist wie ein Regenschirm mit Loch.
Es ist echt verrückt.. Da stehe ich wirklich auf einem winzigen Fleckchen Wiese und versuche mit aller Kraft Nachrichten zu empfangen,
die mir in diesem Moment überhaupt nichts gebracht hätten. Keine einzige E-Mail hätte den Blick auf die Koppel schöner gemacht.
Keine WhatsApp hätte den Abend verbessert. Und ganz ehrlich? Das Reh interessierte sich herzlich wenig dafür, ob ich gerade Empfang hatte oder nicht.
Eigentlich brauchte ich dort gar kein WLAN.
Ich brauchte genau das Gegenteil.
Ruhe.
Das Verrückte war nur, dass ich mich ein paar Tage vorher an einem Ort befunden hatte, an dem es wirklich alles gab. Menschen, Restaurants, Musik, eine wunderschöne Promenade, das Meer, Sonne, Strand – eigentlich genau das, was man sich unter einem perfekten Sommerurlaub vorstellt. Florian und ich waren nach unserem Präventionsurlaub auf Rügen noch ein paar Tage nach Ahlbeck und Heringsdorf gefahren. Vier Stunden Autofahrt später kamen wir an, ausgerechnet an dem Tag, an dem dort ein riesiges Straßenfest stattfand. Bühnen wurden aufgebaut, überall Musik, Menschen liefen kreuz und quer, Kinderwagen, Fahrräder, Hunde, Bollerwagen – gefühlt musste man beim Spazierengehen ständig überlegen, welchem Hindernis man als Nächstes ausweicht.
Versteht mich bitte nicht falsch. Es war wunderschön. Der Strand war traumhaft, das Wasser glitzerte und die Sonne meinte es gut mit uns. Und trotzdem sagte ich schon nach kurzer Zeit zu Florian: „Ich weiß gar nicht, warum, aber ich fühle mich hier gerade überhaupt nicht wohl.“
Ich konnte es selbst nicht erklären.
Es lag nicht am Hotel.
Nicht am Wetter.
Nicht an den Menschen.
Es fühlte sich einfach nicht nach meinem Ort an.
Wir machten trotzdem das Beste daraus, liefen kilometerweit an der Promenade entlang und probierten die Outdoor-Sportgeräte aus. Irgendwann musste ich allerdings lachen, weil sich dieser Spaziergang anfühlte wie eine Runde Mario Kart. Ständig wich ich irgendeinem Hindernis aus. Erst kam ein Fahrrad, dann ein Kinderwagen, danach ein Hund an der Flexileine, gefolgt von einem Bollerwagen und einer Familie, die sich genau in dem Moment entschied, quer über die Promenade zu laufen. Ehrlich gesagt fehlte nur noch eine Bananenschale oder ein roter Panzer und ich hätte mich gefühlt wie früher vor dem Nintendo.
Je länger wir dort waren, desto mehr fiel mir auf, dass ich mit diesem Gefühl gar nicht allein war. Viele Menschen wirkten gestresst. Familien diskutierten, irgendwo klingelte wieder ein Fahrrad, Hunde zogen an der Leine und jeder schien auf der Suche nach Erholung zu sein – und gleichzeitig unglaublich beschäftigt damit, sie zu finden.
Ein paar Tage später fuhren wir dann ganz spontan zu einer Freundin. Ein kleines Dorf irgendwo bei Goldberg, ein Haus mitten im Grünen, keine Musik, kein Straßenfest und eben genau dieses legendäre WLAN, das man nur bekam, wenn man auf dem richtigen Grashalm stand und das Handy Richtung Himmel hielt.
Wir kochten zusammen. Eine einfache Garnelenpfanne, dazu ein riesiger Salat mit frischen Kräutern aus dem Garten. Nichts Besonderes eigentlich. Und trotzdem war es eines der leckersten Essen des ganzen Urlaubs. Vielleicht, weil niemand beeindrucken wollte. Vielleicht, weil alles so herrlich unkompliziert war. Anschließend spielten wir bis halb eins nachts Rommé. Ich kannte das Spiel vorher nicht und ich werde wahrscheinlich auch nie Weltmeister darin werden, aber ich habe lange nicht mehr so viel gelacht.
Auf der Rückfahrt ließ mich ein Gedanke einfach nicht los.
Eigentlich hatte sich gar nichts verändert.
Ich war noch dieselbe Tina.
Florian war noch derselbe Florian.
Wir hatten dasselbe Auto, dieselben Koffer und sogar dieselben Gedanken im Gepäck.
Verändert hatte sich nur der Ort.
Und die Menschen.
Vielleicht suchen wir deshalb manchmal an der falschen Stelle nach Veränderung. Wir denken, wir müssten uns selbst optimieren, noch produktiver werden, noch disziplinierter sein oder noch mehr an uns arbeiten. Dabei brauchen wir manchmal gar keinen neuen Menschen.
Vielleicht brauchen wir einfach den richtigen Ort.
Oder die richtigen Menschen.
Während ich darüber nachdachte, musste ich plötzlich an die letzten Monate bei dōTERRA denken. Ich bin jetzt seit knapp zwei Jahren dabei und erst in den letzten Wochen ist mir so richtig bewusst geworden, was dort eigentlich entstanden ist. Da ist die Kollegin, die Frauen durch die Wechseljahre begleitet und Fragen beantworten kann, bei denen ich ganz ehrlich sage: „Das ist nicht mein Thema.“ Da sind Tierheilpraktikerinnen, bei denen ich immer wieder staune, was sie alles wissen. Da ist jemand, der Yoga unterrichtet und coacht und mit ein paar einfachen Fragen plötzlich Gedanken sortieren kann, die man selbst seit Tagen mit sich herumschleppt.
Und dann bin da ich.
Die mit den Salaten.
Mit der basischen Ernährung.
Mit der Freude daran, Menschen zu zeigen, dass gesundes Essen weder kompliziert noch langweilig sein muss.
Früher dachte ich immer, ich müsste möglichst vieles können.
Heute glaube ich, dass genau das Gegenteil stimmt.
Jeder Mensch hat etwas, das ihm leichtfällt. Etwas, das ihn begeistert. Etwas, worüber er stundenlang sprechen könnte, ohne müde zu werden. Die eigentliche Kunst besteht gar nicht darin, noch mehr Fähigkeiten zu entwickeln. Sondern den Ort zu finden, an dem genau diese Fähigkeit gebraucht wird.
Vielleicht ist das wie mit einem Gemälde.
Dasselbe Bild wirkt in einer dunklen Unterführung völlig anders als in einer Galerie. Nicht weil das Bild besser geworden ist. Sondern weil plötzlich der richtige Rahmen da ist.
Seit diesem Wochenende denke ich übrigens anders über Empfang.
Früher dachte ich dabei sofort an WLAN.
Heute denke ich an Menschen.
An Gespräche, bei denen man die Zeit vergisst. An einen Rommé-Abend ohne Handy. An Kräuter aus dem Garten.
An einen Ort, an dem plötzlich alles leicht wird, obwohl sich eigentlich gar nichts verändert hat.
Vielleicht braucht man manchmal weniger Empfang im Handy und dafür mehr Empfang für das, was einem wirklich guttut.
Denn am Ende sind es nicht die fünf Balken auf dem Display, die unser Leben verändern.
Sondern die Menschen, bei denen wir plötzlich merken:
Hier bin ich genau richtig.
Sommer-Salat mit Wassermelone & Blaubeeren
Für 2 Personen
Zutaten
½ kleine Wassermelone, gewürfelt
½ Salatgurke, in feinen Scheiben
100 g frische Blaubeeren
1 Handvoll frische Minze, grob gehackt
½ Orange, filetiert oder in kleinen Stücken
200 g körniger Frischkäse
1 Prise Meersalz
Frisch gemahlener Pfeffer
2 EL geröstete Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne (optional für etwas Crunch)
Dressing
Saft einer halben Limette
2 EL Olivenöl
1 Tropfen dōTERRA Lime
optional etwas geriebene Limettenschale
Zubereitung
Wassermelone, Gurke, Blaubeeren, Orange und Minze vorsichtig miteinander vermengen. Das Dressing aus Limettensaft, Olivenöl, einer Prise Salz und einem Tropfen Lime-Öl verrühren und über den Salat geben.
Zum Schluss den körnigen Frischkäse locker darüber verteilen und – wenn ihr mögt – mit ein paar gerösteten Kernen toppen.
Und dann einfach genießen.
Gemeinsam wachsen.
Was ich an unserem Team so liebe?
Uns verbindet nicht nur eine Marke. Uns verbindet eine Vision.
Wir möchten möglichst vielen Menschen zeigen, dass Gesundheit natürlich, alltagstauglich und vor allem einfach sein darf.
Jeder bringt dabei seine ganz eigene Stärke mit. Die eine liebt Yoga, der nächste kennt sich mit Frauengesundheit aus, andere begleiten Tiere oder Familien – und ich? Ich liebe es, Menschen mit gutem Essen und einfachen Rezepten zu begeistern.
Genau das macht Teamwork aus.
Du musst nicht alles können. Du musst nur den Wunsch haben, mit deinen Talenten gemeinsam mit uns etwas zu bewegen.
Wenn du Lust hast, Teil einer Gemeinschaft zu werden, die sich gegenseitig stärkt, voneinander lernt und die Welt Schritt für Schritt ein bisschen gesünder machen möchte, dann melde dich gern bei mir.
Denn manchmal beginnt etwas Großes mit einer einzigen Entscheidung.
„Allein kannst du weit kommen. Gemeinsam kannst du etwas hinterlassen.“