Manchmal muss man einfach treten

Freitagabend, 18 Uhr.

Andere Menschen trinken vielleicht gerade den ersten Aperol, bestellen irgendwo eine Pizza oder sitzen zufrieden auf dem Sofa und denken: Endlich Wochenende.

Ich saß auf einem Fahrrad.

In einem dunklen Raum.

Mit blinkenden Lichtern, viel zu lauter Musik und ungefähr zwölf anderen Menschen, die offenbar alle beschlossen hatten, ihre Woche damit zu beenden, sich freiwillig eine Stunde lang komplett zu verausgaben.

Das Ganze nennt sich Disco-Spinning.

Oder Indoor Cycling.

Oder vielleicht auch einfach: freiwilliges Leiden im Takt.

Ich saß da, trat in die Pedale und fragte mich in den ersten Minuten durchaus, welche meiner Entscheidungen mich eigentlich hierhergeführt hatte.

Vor uns stand unser Trainer. Ende zwanzig, Anfang dreißig, durchtrainiert, bestens gelaunt und mit Oberarmen, bei denen vermutlich das T-Shirt das größte Problem seines Abends war.

Er grinste. Wir schwitzten.

Er sagte Dinge wie: „Und jetzt noch ein bisschen mehr Widerstand.“

Ich dachte Dinge wie: „Auf keinen Fall.“

Dann sollten wir aufstehen.

Schneller treten.

Wieder hinsetzen.

Wieder aufstehen.

Und irgendwo zwischen Kilometer sowieso und dem gefühlt siebten Remix eines Liedes, das ich unter normalen Umständen wahrscheinlich sofort weitergeklickt hätte, merkte ich plötzlich etwas.

Mein Kopf wurde ruhiger. Nicht leer.

Das wäre zu viel verlangt gewesen. Aber ruhiger.

Und das war nach dieser Woche schon ziemlich viel.

Denn die Woche war wild gewesen.

Arbeit. Familie. Gesundheit. Dinge, die mir im Kopf herumgingen. Dazu mein persönliches Dauerthema, dass sich gerade ein paar Gramm mehr auf meinen Hüften sehr wohlzufühlen scheinen. Aber ganz ehrlich: Das war diese Woche wirklich nur Randprogramm.

Viel mehr beschäftigt hat mich etwas anderes.

Mir ist bei 360° zum ersten Mal eine Überbuchung passiert.

Ein kleiner Fehler.

Zumindest auf dem Papier.

In meinem Kopf war daraus innerhalb weniger Stunden ungefähr eine mittlere Unternehmenskrise geworden.

Ich lag nachts wach und ging Lösungen durch. Plan A. Plan B. Plan C. Wo können die Menschen hin? Was können wir verschieben?
Wen müssen wir informieren? Wie konnte mir das passieren?

Ich hatte längst einen Plan B entwickelt.

Trotzdem arbeitete mein Gehirn weiter.

Offenbar war es der Meinung, dass sich Probleme deutlich besser lösen lassen, wenn man sie nachts um 3:17 Uhr zum neunten Mal durchdenkt.

Spoiler: lassen sie sich nicht.

Ich schlief schlecht, war viel unterwegs und merkte irgendwann, wie mein ganzer Körper eigentlich nur noch aus Anspannung bestand.

Und dann saß ich also auf diesem Fahrrad.

Trat.

Schwitzte.

Fluchte innerlich ein bisschen über den Trainer.

Und trat weiter.

Mit jedem Tritt wurde das Problem nicht kleiner.

Aber es bekam plötzlich wieder seine richtige Größe.

Vielleicht war genau das der Punkt.

Manchmal brauchen wir gar nicht sofort eine Lösung.

Manchmal müssen wir einfach kurz raus aus unserem eigenen Kopf.

Ich probiere gerade sowieso gefühlt sämtliche Sportarten durch, die mir irgendwo über den Weg laufen. Nicht, weil ich plötzlich beschlossen hätte, ein Sporty Babe zu werden. Diese Gefahr besteht weiterhin nicht.

Sondern weil ich merke, dass mein Körper Bewegung braucht und meine Waage eine reduzierte Zahl auf dem Display.

Ich sitze heute einfach viel mehr als früher. Als ich noch in der Gastronomie gearbeitet habe, war ich den ganzen Tag auf den Beinen. Kilometer, die man gar nicht als Sport wahrgenommen hat, weil man nebenbei Teller getragen, Gemüse geschnitten oder irgendjemandem einen Kaffee gebracht hat.

Heute sitze ich vor dem Rechner, fahre Auto, telefoniere, plane, schreibe und wundere mich abends manchmal, warum mein Körper sich nicht besonders begeistert darüber zeigt.

Also probiere ich aus.

Schwimmen.

Yoga.

Laufen.

Radfahren.

Und jetzt eben Disco-Spinning.

Was ich wirklich nicht erwartet hatte: Es hat unfassbar viel Spaß gemacht.

Vielleicht lag es an der Musik.

Vielleicht an der Dunkelheit.

Vielleicht daran, dass wirklich niemand Zeit hatte, darüber nachzudenken, wie er dabei aussieht.

Vielleicht auch daran, dass Florian neben mir saß und wir beide gleichzeitig feststellen konnten, dass wir offenbar doch noch zu mehr in der Lage sind, als freitagabends eine Serie zu schauen.

Wobei ich Spinning bislang hauptsächlich aus „King of Queens“ kannte und mir nie ganz erklären konnte, warum Carrie sich freiwillig auf so ein Fahrrad setzt.

Carrie, ich verstehe dich jetzt.

Das Wochenende ging übrigens ähnlich sportlich weiter.

Samstag waren wir bei Freunden im Garten.

Teamwork makes the dream work.

Oder in unserem Fall: Menschen tragen Erde, werfen Steine in Container und versuchen bei gefühlten 36 Grad im Schatten so zu tun, als wäre das alles eine sehr gute Idee.

Und wieder passierte dasselbe.

Mein Kopf hatte keine Zeit für unnötige Gedankenschleifen.

Wenn man mit einer Schubkarre voller Erde durch den Garten läuft, denkt man erstaunlich wenig über Buchungsfehler nach.

Man denkt hauptsächlich:

Bitte nicht umkippen.

Und:

Wo ist Schatten?

Am Samstagabend lag ich um halb neun komplett erledigt auf der Couch. Mit einem leichten Bauarbeiter-Tan, sehr müden Beinen und überraschend wenig Gedanken.

Und vielleicht war genau das meine Erkenntnis dieser Woche.

Nicht jeder Stress lässt sich wegmeditieren.

Nicht jedes Problem verschwindet nach einem Spaziergang.

Und Sport löst selbstverständlich keine Überbuchung.

Aber Bewegung kann etwas mit uns machen.

Sie holt uns zurück in den Körper.

Weg vom tausendsten Gedanken.

Hin zum nächsten Atemzug.

Zum nächsten Schritt.

Oder eben zum nächsten Tritt.

Ich merke gerade immer mehr, wie wichtig es für mich ist, meinen Körper dabei auch gut zu versorgen. Gerade in Wochen, in denen viel los ist, bin ich dankbar für Routinen, die unkompliziert sind. Für mich gehört dazu inzwischen auch meine tägliche Basisversorgung, weil ich nicht jeden Tag perfekt esse und mein Alltag definitiv nicht jeden Tag nach Wellness-Retreat aussieht.

Aber vielleicht muss er das auch gar nicht.

Vielleicht geht es gar nicht darum, jeden Bereich unseres Lebens perfekt zu machen.

Vielleicht reicht es manchmal, an einem Freitagabend auf ein Fahrrad zu steigen, obwohl man eigentlich keine Lust hat.

Sich eine Stunde lang von Musik anschreien zu lassen.

Am Sonntag, heute, geht es übrigens zum Alpaka-Yoga.

Ich weiß noch nicht genau, was mich dort erwartet.

Aber nach dieser Woche bin ich für ziemlich viel offen.

Solange niemand sagt:

„Und jetzt noch ein bisschen mehr Widerstand.“

VMG+ – mein tägliches Fundament

Ich mache es heute kurz: VMG+ gehört für mich inzwischen einfach zum Alltag.

Dazu ein mega Rezept direkt darunter!

Ich habe mich so sehr an meine tägliche Basisversorgung gewöhnt, dass ich vor allem dann merke, welchen Stellenwert sie für mich hat, wenn sie mal fehlt. Gerade in vollen Wochen, mit Sport, Arbeit und viel unterwegs sein, möchte ich darauf nicht mehr verzichten.

Und weil ich davon wirklich überzeugt bin, möchte ich euch nicht nur davon erzählen, sondern euch selbst probieren lassen.

Ich verschenke 10 VMG+ Proben.

Füllt einfach das Formular aus – die ersten 10 Personen bekommen von mir eine Kostprobe zugeschickt.

Probieren. Erleben. Selbst entscheiden.

Mein Sommer-Gamechanger

Eiskalter VMG+ Buttermilch-Drink.

Wenn es draußen heiß ist und ich etwas Kaltes, Frisches möchte, ist das gerade mein absoluter Favorit.

Wenn es draußen heiß ist und ich etwas Kaltes, Frisches möchte, ist das gerade mein absoluter Favorit. Cremig, leicht säuerlich und in zwei Minuten fertig.

Für 1 großes Glas:

  • 250 ml kalte Buttermilch

  • ca. 50–100 ml kaltes Wasser

  • 1 Portion VMG+

  • ein guter Spritzer frisch gepresste Orange

  • Eiswürfel

  • optional etwas Wild Lemon für die zitronige Frische – nur entsprechend der Produktkennzeichnung verwenden

Alles in einen Shaker geben, ordentlich schütteln und eiskalt trinken.

Leute, Gamechanger. Echt.

Gerade nach dem Sport oder an einem richtig heißen Sommertag schmeckt das für mich wie ein kleiner cremiger Sommerdrink – nur eben mit meiner täglichen VMG+-Routine direkt dabei.

Mein Tipp: Ganz viele Eiswürfel rein und richtig kalt trinken. Dann ist er einfach genial.


Bewegung löst nicht jedes Problem. Aber manchmal löst sie uns für einen Moment vom Problem.
— Tina
Tina Pantke