Einmal der gleiche Mann bitte, DANKE!

Ich habe letztens eine Serie geschaut.

Nächster bitte.

Und Leute… sie war unfassbar schön.

Diese Mischung aus Leichtigkeit, schönen Wohnungen, guten Outfits, langen Gesprächen bei Wein, Menschen mit beneidenswerten Körpern und diesem Gefühl von:

Mit Anfang 30 ist irgendwie noch alles möglich.

Man datet. Man scheitert. Man verliebt sich zu schnell. Man schreibt zu lange Nachrichten. Man interpretiert Emojis wie ein FBI-Agent und schaut anderen beim Heiraten und Kinderkriegen zu, während man selbst nachts um halb eins noch halb genervt durch Tinder wischt und denkt:

„Das kann doch jetzt nicht wirklich mein Leben sein.“

Und während ich da auf der Couch saß, mein Tee vor mir, mein Mann neben mir am Handy und
wir beide in dieser gemütlichen, ruhigen Selbstverständlichkeit unseres Lebens angekommen waren, dachte ich plötzlich:

Ach krass, Tina. Das warst du auch mal.

Dieses ständige Herzklopfen. Dieses „Was ziehe ich an?“ Dieses Analysieren von Nachrichten mit Freundinnen. Dieses völlig unnötige:

„Er hat seit drei Stunden nicht geantwortet, lebt er noch oder ghostet er mich bereits emotional?“

Und gleichzeitig dachte ich:

Warum kann man sich eigentlich nicht einfach nochmal so neu ineinander verlieben?

Also wirklich.

Warum hat die Natur keinen kleinen Kippschalter eingebaut, der nach sieben Jahren Beziehung plötzlich sagt:

„So Freunde. Heute wieder erstes Date. Viel Spaß.“

Versteht mich nicht falsch.

Ich liebe mein Leben heute.

Ich liebe diese kleinen Gesten. Dass ich weiß, wie mein Mann Urlaube bucht.
Wie er mich unterstützt. Dass wir uns manchmal anschauen und beide genau wissen, was der andere denkt.

Ich liebe diese Sicherheit.

Und trotzdem…

hat mich diese Serie irgendwie erwischt.

Weil sie dieses Gefühl gezeigt hat, wonach sich, glaube ich, viele Menschen heimlich manchmal zurücksehnen.

Dieses erste Kribbeln.

Dieses Dopamin.

Diese Mischung aus Aufregung, Unsicherheit und völlig irrationalem Verhalten.

Und mal ehrlich:

Warum sinkt das eigentlich irgendwann?

Warum wird aus Herzrasen irgendwann ein gemeinsamer Wocheneinkauf bei Rewe?

Warum sitzt man irgendwann nebeneinander auf der Couch und schickt sich gegenseitig Instagram-Reels, obwohl man literally einen halben Meter voneinander entfernt sitzt?

Ist das Sicherheit?

Ist das Liebe in erwachsen?

Oder fehlt uns manchmal einfach ein bisschen Abenteuer im Alltag?

Ich glaube ehrlich gesagt, es ist total normal.

Denn Verliebtheit ist laut. Liebe ist leiser.

Verliebtheit schreit.
Liebe räumt die Spülmaschine aus, ohne etwas zu sagen.

Verliebtheit lebt von Überraschung.
Liebe weiß irgendwann, dass der andere immer zweimal auf „Snooze“ drückt und trotzdem keinen Kaffee kochen wird.

Und vielleicht liegt genau darin die eigentliche Schönheit.

Nicht darin, dass alles immer aufregend bleibt.

Sondern darin, dass jemand bleibt.

Aber.

Und das ist mein Punkt.

Ich glaube trotzdem, dass wir manchmal vergessen, wieder bewusst miteinander zu flirten.

Nicht nur als Paar.

Sondern generell im Leben.

Sich wieder schön machen, obwohl man nicht muss. Zusammen essen gehen, ohne Anlass. Sich anschauen. Sich überraschen. Nicht nur funktionieren.

Denn vielleicht braucht Liebe gar keinen kompletten Neustart.

Vielleicht braucht sie einfach manchmal wieder ein bisschen Spannung.

Ein bisschen Nächster bitte-Gefühl.

Nur eben mit dem Menschen, der schon da ist.

Und vielleicht hat mich die Serie genau deshalb so erwischt.

Weil heute, an diesem Sonntag, auch mein Geburtstag ist.

Und während ich da so auf der Couch sitze, mit meinem Tee, meinem Mann neben mir und diesem leichten Gedanken im Kopf, dass ich mittlerweile näher an der 40 als an der 30 bin – was innerlich ehrlich gesagt kurz ein kleines „uff“ auslöst – bin ich gleichzeitig einfach unfassbar dankbar.

Dankbar, hier zu sein.
Gesund zu sein.
Zu lieben.
Zu wachsen.
Und immer noch neugierig aufs Leben zu sein.

Und vielleicht ist genau heute deshalb der perfekte Tag für eine neue Idee.

Ich möchte offiziell den:

Love-Me-Like-This Day

einführen.

Ja. Wirklich.

Und nein, ich meine damit nicht nur Dessous, High Heels und perfekt sitzende Kleider.

Ich meine dieses Gefühl, sich selbst mal wieder richtig schön zu finden.

Innerlich und äußerlich.

Sich anzuschauen und zu denken:

„Weißt du was? Eigentlich bist du schon ziemlich toll.“

Eine gute Bekannte stand mal vor dem Spiegel, schaute sich an und sagte:

„Ich würde auch mit mir schlafen.“

Sie hat ein anderes Wort benutzt – aber ihr wisst, was ich meine.

Und ganz ehrlich?

YES.

Das ist es doch.

Nicht die Serie ist schuld.
Nicht der Alltag.
Nicht die Jahre.

Vielleicht vergessen wir einfach manchmal, uns selbst wieder anzusehen.

Nicht kritisch.
Nicht optimierungsbedürftig.
Nicht mit dieser ewigen „Ich müsste eigentlich noch…“-Liste im Kopf.

Sondern liebevoll.

Mit diesem kleinen Funken von:

„Doch. Ich bin schon ziemlich toll.“

Und vielleicht sollten wir genau das viel öfter tun.

Uns schön fühlen.
Uns lebendig fühlen.
Uns selbst daten.
Uns selbst überraschen.

Denn wie sollen andere diese Energie spüren, wenn wir sie selbst längst vergessen haben?

Also ihr Lieben:

Der 24.05. ist ab jetzt offiziell der Love-Me-Like-This Day

Der Tag der inneren und äußeren Sexiness.
Der Tag, an dem wir uns vielleicht einfach mal wieder ein kleines bisschen in uns selbst verlieben.

Mit Augenzwinkern natürlich.

Aber vielleicht auch ein bisschen ernst gemeint. ✨


Erst Rezept, dann Überraschung


„Feel good, feel younger, feel sexy“

– Pasta Bowl mit Spaghettini & großem Glow-Salat

(für 2 Personen)

Ja, heute darf es Pasta sein.

Und nein – Nudeln sind nicht „schlecht“, wenn man sie richtig kombiniert.

Ganz ehrlich: Ich finde Pasta maximal sexy.
Wenn sie nicht aus einer riesigen Sahne-Lawine besteht, sondern aus Dingen, die den Körper wirklich nähren, satt machen und trotzdem dieses Gefühl geben von:

„Ich esse gerade etwas richtig Gutes.“


Zutaten für 2 Personen

Für die Spaghettini

  • 180 g Spaghettini

  • 250 g kleine Tomaten

  • 1 kleine Zwiebel

  • 250 ml ungesüßte Mandelmilch

  • 2 EL Hefeflocken oder etwas Parmesan in der Sauce

  • 1 Handvoll frisches Basilikum

  • 2 EL geröstete Pinienkerne

  • frisch geriebener Parmesan

  • Olivenöl

  • Salz & Pfeffer

Für den großen Glow-Salat

  • 2 große Handvoll Blattspinat

  • 150 g Ofentomaten oder frische Tomaten

  • 1 EL Kapern

  • 8–10 Oliven

  • Saft einer halben Orange

  • etwas Orangenzeste

  • 2 EL Olivenöl

  • Salz & Pfeffer

  • Parmesan zum Finish

Zubereitung

Die Tomaten mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer im Ofen rösten, bis sie weich und leicht karamellisiert sind.

Währenddessen die Zwiebel fein würfeln und in etwas Olivenöl glasig anschwitzen. Mit Mandelmilch ablöschen und kurz einkochen lassen. Basilikum hinzufügen und die Sauce cremig pürieren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Parmesan oder Hefeflocken abschmecken.

Die Spaghettini kochen und direkt mit der Sauce vermengen. Die gerösteten Tomaten darübergeben und mit frischem Basilikum, Pinienkernen und Parmesan toppen.

Für den Salat Blattspinat mit Tomaten, Kapern und Oliven vermengen. Orangensaft, etwas Abrieb, Olivenöl, Salz und Pfeffer verrühren und darübergeben. Zum Schluss großzügig Parmesan darüberhobeln.

Und jetzt kommt der wichtigste Punkt:

Bitte nicht drei Blätter Salat neben die Pasta legen und denken, das zählt.

Der Salat darf hier mindestens 70 % des Tellers ausmachen.

Warum?

Weil genau diese Kombination der eigentliche Gamechanger ist.

Die Pasta macht glücklich.
Der Salat bringt Balance.
Und zusammen fühlt sich das Ganze plötzlich nicht nach Verzicht an – sondern nach echter Energie.

Oder wie ich es nenne:

Feel good. Feel younger. Feel sexy.


Ich trau mich und hau mal einen raus- ist ja Geburtstag

Ich teile mit euch meine absoluten doTERRA-Lieblinge, meine Daily Uses und die Dinge, bei denen ich ehrlich sagen muss:

Wer das noch nie ausprobiert hat und den Unterschied nicht selbst gespürt hat… ist irgendwie auch ein bisschen selbst schuld.

Love me like this.
An diesem Tag — und an all die, auf die ich in meinem Leben noch anstoßen darf.
— Tina
Tina Pantke